ÖKOLOGISCHE UND NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT

Mutterkuhhaltung

Mit KAG Freiland und Natura Beef Produktion erfüllen wir die höchsten Standards in der Tierhaltung.

Mutterkuhhaltung mit Angusrindern ist die natürlichste Art der Rinderhaltung. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter und ernährt sich vorwiegend von Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. Die Kälber bleiben im Stall und auf der Weide mit ihren Müttern zusammen. Freilaufhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf sowie eingestreute Liegeflächen sind Voraussetzung. Die Tiere nutzen Wiesen und Weiden in einer extensiven Form und tragen so zu einer intakten Flora und Fauna bei. Wir arbeiten ausschlieslich mit reinen Aberdeen Angus aus Schottland.

NATURWIESEN

Der Betrieb ist seid 1990 als BIO Betrieb zertifiziert und verfügt über einen sehr hohen Anteil an Biodiversität.

Die Grundstücke die der Heugewinnung dienen verfügen über einen Pflanzenbestand mit mehrheitlich Trockenheitsresistenten Gräsern. Hauptbestandesbildner sind Knaulgras, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Wiesenrispengras und der wertvolle Weissklee. Die Wiesen die als Mähweiden genutzt werden haben eine breit abgestützte Botanische Zusammensetzung. Es sind trittfeste und rasch nachwachsende Gräsergemeinschaften. Wir achten auf eine nachhaltige und Bodenschonende Bewirtschaftung und düngen die Wiesen auschliesslich mit Hofdünger.

SOMMERWEIDE

Die Herde wird von Mai bis Oktober auf Alpen und Weiden gehalten und trägt zur Landschaftsqualität bei.

Die Herde verbringt den Sommer auf der Alp Muottas Muragl. Saftige und Kräuterreiche Alpweiden bieten die Futtergrundlage für die Mutterkuhherde. Frisches Quellwasser und endlose Weidegebiete stehen den Kühen und Kälbern von Juni bis September zur freien Verfügung. Die Tiere schätzen die langen Sonnentage, aber auch Wind und Wetter gehören zur Hochalpinen Sommerresidenz auf 2500 Meter über Meer und kommen den robusten Angus Rindern sehr entgegen. Die Angus Herde belebt die Landschaft und erfreut die Touristen mit ihrem Glockengeläut.

VERNETZUNGS PROJEKT

Mit dem Vernetzungsprojekt leisten wir einen Beitrag an eine strukturreiche Kulturlandschaft mit hoher Artenvielfalt.

Unser Betrieb wird seit 25 Jahren nach den Richtlinien von BIO SUISSE geführt und ist mit der BIO KNOSPE zertifiziert. Die Wiesen werden angepasst gedüngt und sind in ökologischen Förderprogrammen integriert. Damit ermöglichen wir, dass eine vielfältige botanische Pflanzengemeinschaft entsteht und Blumenreiche Wiesen gedeihen.
Gleichzeitig werden die Wiesen erst ab dem 15. Juli gemäht und ermöglichen somit den Bodenbrütern, wie Braunkelchen und Wiesenlerche ihre Brut in aller Ruhe im hohen Gras aufzuziehen. Zu diesem Zweck haben wir mit dem Amt für Natur und Umwelt (ANU) Graubünden einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnet.

SCHLEPPSCHLAUCH PROJEKT

Die Hofdünger werden bodennahe ausgebracht und vermindern damit Ammoniakemissionen.

Seit 2011 beteiligen wir uns am Ressourcenprojekt zur Verminderung der Ammoniakemissionen des Amtes für Landwirtschaft und Geoinformation des Kantons Graubünden. Die anfallende Rindergülle des Betriebes wird mir einem Schleppschlauch Bodennahe ausgebracht.
Mit diesem Verfahren können Ammoniakverluste massgeblich reduziert werden und Geschmack Emissionen geschmälert werden. Die Nährstoffe werden vom Boden besser aufgenommen und auch nachhaltig gespeichert. Den Pflanzen kann somit der wertvolle Dünger effizienter und besser verwertbar zur Verfügung gestellt werden.

BIO GAS PROJEKT

Mit der Verwertung von verarbeiteter Bio Masse tragen wir zur regionalen Ressourceneffizienz bei.

Wie entsteht eigentlich unser Biogas? Aus organischen Abfällen wie Grüngut oder auch Speisereste entsteht in einem Gärprozess Biogas. Dieses wird auf Erdgas-Qualität aufbereitet und dann als sauberes Biogas in die Erdgas-Leitungen eingespeist oder zur Produktion von Strom genutzt. Durch das Schweizer Stromnetz fließt der Strom als Ökostrom zu den Kunden und wird zum heizen oder als erneuerbare Energiequelle genutzt.
Wir unterstützen die Oberengadiner BIO Gas und Oekostromproduktion, indem wir BIO Gülle aus der Anlage Silvaplana für unsere Wiesen einsetzten und damit zu einem geschlossenen Nährstoffkreislauf beitragen.